God@five 2011 - Rückblick |
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Welche God@five-Gottesdienste gab es denn 2011? Hier erfahren Sie alles über die Themen und haben auch die Möglichkeit, auf die gehaltenen
Predigtansprachen zu zugreifen. |
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Der Schlunz - wer ist das denn?
Eigentlich sollte der Sonntag ein richtig schöner Tag werden: ein Picknick im Grünen mit der ganzen Familie Schmidtsteiner: Lukas, 10 Jahre,
Nele, 9 Jahre, Mama und Papa. Aber dann finden sie einen verwahrlosten, dreckigen Jungen im WaLd, der zunächst total verschüchtert ist. Er weiß nicht,
wie er heißt, wo er herkommt oder wer seine Eltern sind. Die Polizei weiß es auch nicht. Eine Vermisstenanzeige liegt nicht vor. Also dürfen die
Schmidtsteiners den Junngen vorübergehend mit nach Hause nehmen.
Und da taut der Junge dann so richtig auf. Und zwar mehr als Mama und Papa lieb ist. Der Junge stellt sich als "Schlunz" vor. Er heckt
andauernd Streiche aus und fragt den Schmidtsteiners so lange Löcher in den Bauch, bis sie selbst keine Antwort mehr wissen. Der Schlunz bringt die
Auffüh- rung eines klassischen Krippenspiels gehörig durcheinander - und macht gerade dadurch die Weihnachtsbotschaft deutlich.
(Text: Pastor Diederich Lüken) |
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god@five - der ganz andere Gottesdienst
diesmal mit einem speziellen Kinder-Weihnachts-Programm! |
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Ruth Belz und die Kinder aus der Jungschar und der Sonntagsschule füh- ren ein lustiges Krippenspiel auf. Es kommt darin vor: |
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Das Hirtelein am Krippelein. |
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Glück entsteht aus kleinen Dingen
Wann waren Sie das letzte Mal glücklich? Und was hat Sie glücklich gemacht? Ein Lottogewinn? Der große Preis bei einer Tombola?
Oder war es vielleicht doch der Kuss ihres Partners? Oder das Kichern Ihrer Kinder? Oder das Schnurren Ihres Katers? Oder das Schwanzwedeln Ihres
Hundes? Oder der Sonnenstrahl nach einem verregneten Tag? Oder das Lob Ihrer Chefin? Oder der Dank Ihrer Mutter? Oder einfach nur das Aufstehen an einem neuen Tag?
(Text: Pastor Markus Jung)
Wir beginnen den Weg zum Glück nicht als Suchende, sondern als schon Gefundene. (Dorothee Sölle)
Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopfe tragen. (Nikolaus Lenau)
Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Verfasser unbekannt)
Was ist Glück? Dass man gut geschlafen hat und dass einen die neuen Stiefel nicht drücken. (Theodor Fontane)
Mancher träumt so lange vom Glück, bis er es schließlich verschläft. (Charles de Secondat Montesquieu)
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Den Gierigen gehört die Welt
Gier beherrscht die Welt. Das Bild vom gierigen Banker, dem alles egal ist, nur nicht das Wachstum seines Kontos, geistert durch die Medien
und unsere Gedanken. Die Gier droht unser Wirtschaftssystem zu zerstören, sie untergräbt die Glaubwürdigkeit von Staat und Regierung, sie schert sich
nicht um Gerechtigkeit und Moral. Mit der Gier fängt die Ausbeutung der Menschen an, die Kriminalität und die Mentalität der Schreibtischtäter. Die Bibel
sagt dazu: „Die Besitzgier meidet wie die Pest. Das Leben kann doch nicht in Bergen von Besitztümern bestehen.“ Gibt es einen Ausweg aus der Gier?
(Text: Pastor Diederich Lüken)
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. (Mahatma Gandhi)
Den größten Reichtum hat, wer arm ist an Begierden. (Seneca)
Von Dingen, die man nicht braucht, kann man gar nicht genug kriegen. (Eckart Hirschhausen)
Gier verletzt Seelen und tötet Gewissen. (Birgit Ramlow) |
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Einfach mal gelassen bleiben!
"Nur ruhig Blut! Es wird schon werden! Du kannst dich darauf verlassen! Alles wird gut!" Und so ließ ich los, ließ mich treiben, begann
zu schwim- men, fand Vertrauen in mich - weil ein anderer mir Vertrauen schenkte.
(Text: Pastor Markus Jung)
Gelassenheit
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die
Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Reinhold Niebuhr)
Der beste Aussichtsturm des Lebens ist die Gelassenheit.
(Ernst Ferstl) |
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Wozu Gott - mir geht es gut!
Meinem Nachbarn könnte Gott echt mal helfen! Der ist von der Leiter gefallen, dem geht es nicht gut! Oder meiner Arbeitskollegin, die
ihren Mann verloren hat! Oder meiner Mutter, die in ihrer Demenz immer hinfälliger wird! Oder meiner Tochter, die sich immer mit den falschen
Freunden abgibt! Aber mir doch nicht! Nein, danke! Mir geht es gut! Ich brauche Gott nicht, das Leben ist auch so ok!
(Text: Pastor Markus Jung) |
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Mein Fehler - na und?
Macht doch nichts, wenn mal was schief geht. Macht doch nichts, wenn es mal Streit gibt. Macht doch nichts, wenn du dich verletzt
in die Ecke verkriechst. Macht doch nichts, dass wir ständig aneinander hochgehen. Macht doch nichts, dass es jetzt geknallt hat - hätte ja nicht
so dicht auf- fahren müssen. Macht doch nichts, bin ja nicht vollkommen. Fehler passie- ren eben. Und so bin ich. Das Leben geht weiter. Fakt. Schluss. Amen.
(Text: Pastor Markus Jung) |
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Und wenn ich Gott nicht spüre?
Gott begegnen. Gott mit eigenen Augen sehen. In der Bibel gibt es einige Geschichten von Menschen, denen Gott sichtbar begegnet ist. Aber
auch zu diesen Zeiten war das die Ausnahme. Doch anders als heute war es für die damalige Zeit trotzdem vollkommen normal, an einen Gott zu glauben.
Heutzutage können Menschen nur noch an Gott glauben, wenn sie Gott begegnet sind: sichtbar und spürbar. Und wenn nicht - gibt es dann keinen Gott?
Oder mach ich was in meinem Spüren und Sehen falsch? Oder will Gott gar nicht, dass ich Gott erkenne?
(Text: Pastor Markus Jung) |
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Wellness und Religion
Gestresst und beladen betrete ich die Wellness-Oase. Ich bin hierherge- kommen, um loszulassen, Entlastung zu erfahren, gereinigt an Seele
und Geist wieder herauszutreten. Mein Körper soll zur Ruhe kommen und wieder Kräfte sammeln. Heilende, massierende Hände werden mich berühren. Ätherische
Öle werden mich beleben. Die höllische Temperatur in der Sauna wird meine Unreinheit heraussaugen. Dem anschließenden Tauchbecken werde ich wie ein neuer
Mensch entspringen. Und in der Gemeinschaft der schwitzenden und erlöst aufjauchzenden Menschen fühle ich mich angenommen. Heilige religiöse Zeit
im Wellnesstempel.
(Text: Pastor Markus Jung) |
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Bekehrung - wozu?
Christen reden oft von Bekehrung. Es ist ein Wort, das außerhalb der Kirchen fast nur noch mit einem ironischen Unterton gebraucht
wird. Innerhalb der Kirchen meint man damit, dass jemand sich entscheidet, Christ zu sein oder zu werden. Dann ist er bekehrt. Muss man sich wirklich
dafür entscheiden, muss man sich wirklich bekehren, oder geht es auch ohne? Pastor Diederich Lüken erklärt, was es damit auf sich hat.
(Text: Pastor Diederich Lüken) |
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Was würde Jesus zu Al-Kaida sagen?
Terrorismus ist so alt wie beinahe die Menschheit. Zu allen Zeiten gibt es Menschen, die zur Waffe greifen, weil sie keine andere Möglichkeit
haben oder sehen, sich gestaltend in die Gesellschaft und Politik einzubringen. Unterdrückung, Diktatur, Besetzung, Minderwertigkeitskomplexe und Verlust des
Selbstwertes, Ungerechtigkeit, Armut und Fanatismus sind Nährboden. Die Namen des Terrors verändern sich. Die Ziele verändern sich. Doch gleich bleiben
Hass, Wut, Enttäuschung, Unterdrückung, Ausbeutung, Schmerz und Leid. Jesus Christus hat dazu eine klare Position!
(Text: Pastor Markus Jung) |
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Lust auf Leben
Ich breche aus! Ich bin frei! Ich atme die frische Luft ein! Es ist mein Leben! Ich gestalte es! Ich bin begabt! Schritt für Schritt
entdecke ich mich und meine Welt! Gott hat zu mir gesagt: "Du bist mein Kind!" So sehe ich die Welt mit großen Kinderaugen, bin begeistert und entdecke
die Schönheit meines Lebens. Darauf hab ich richtig Lust!
(Text: Pastor Markus Jung) |
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