Auf dieser Seite möchten wir uns als EmK-Gemeinde, die ihr Zuhause in Stuttgart-Bad Cannstatt hat,
Ihnen vorstellen, Sie kurz informieren, mit wem Sie zu tun haben, wer wir sind und wo wir unsere
Schwerpunkte sehen. Wir gehören einer weltweit operierenden kirchlichen Institution an, die sich
Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) nennt.
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Was ist EmK? /EmK = Evangelisch-methodistische Kirche/
Die Abkürzung "EmK" ist für Evangelisch-methodistische Kirche. Evange- lisch heißt "dem Evangelium entsprechend"
und was bedeutet "methodis- tisch"? Hierzu ein paar klärende Worte neben einem kurzen Ausflug in die Geschichte.
Die Anfänge Angefangen hat es vor mehr als 200 Jahren. Ein paar Studenten in England trafen sich regelmäßig zum Bibellesen
und Beten. Außerdem engagierten sie sich im sozialen Bereich: Sie unterstützten Arme und Kranke und machten Besuche
bei Strafgefangenen. Diese Gruppe erhielt wegen ihrer konsequenten Tageseinteilung den Beinamen "die Methodisten".
Zu ihr gehörte auch der Dozent und Pfarrer John Wesley.
John Wesley (1703 - 1791)
Er entdeckte nach und nach die große Herausforderung des christlichen Glaubens für alle Menschen. Schließlich
predigte er unter freiem Himmel das Evangelium den verarmten Bergarbeiterfamilien und dem Industrieproletariat. Alle
Schichten der Bevölkerung sammelte Wesley in geistlichen Gruppen. Daraus erwuchs auf den britischen Inseln und später
in den amerikanischen Kolonien eine Bewegung, die mit der Reformation auf dem europäischen Kontinent zu vergleichen
ist. In Amerika kamen später auch deutschsprachige Auswanderer mit der neu entstandenen Kirche in Kontakt. Einige von
ihnen ließen sich wieder als Missionare in die alte Heimat zurücksenden. Aus dem Zusammenwachsen verschiedener Zweige
ihrer Arbeit entstand hierzulande die heutige Evangelisch-methodistische Kirche (EmK). Unsere Kirche ist eine von
mehreren evangelischen Freikirchen in diesem Land. Sie ist relativ klein, denn nur wer sich vor der Gemeinde zum
Glauben an Jesus Christus bekennt und sich bewusst in die Kirche aufnehmen lässt, wird als Glied geführt. Neben den
Gliedern gibt es noch den Kreis der Angehörigen, das sind Kinder, Jugendliche und der Kirche nahestehende Erwachsene.
Mit ihnen umfasst die EmK in Deutschland rund 65.000, in der Schweiz 12.000 und in Österreich 900 Menschen. Rund 9,8
Millionen Methodisten gehören zu der internationalen United Methodist Church (UMC). Diese ist ihrerseits Mitglied im
Methodistischen Weltrat (World Methodist Council) dem etwa 29 Mio. Menschen in teilweise unterschiedlich geprägten
Kirchen angeschlossen sind. Als Freikirche schließt die EmK bewusst keine Staatskirchenverträge und verzichtet auf
das Einziehen der Kirchensteuer durch die staatlichen Finanzbehörden. Sie finanziert sich durch freiwillige Beiträge,
Spenden und Sammlungen ihrer Glieder, Angehörigen und Freunde.
Christliche Theologie Wie die Bezeichnung "evangelisch" im Namen signalisiert, hat die EmK keine andere Lehre als die Kirchen der
Reformation. Alle ihre Glieder legen sich fest auf das gemeinsame Bekenntnis: "Wir glauben an Jesus Christus."
Persönliche Frömmigkeit sowie die Einheit von Glauben und Handeln bei allen einzelnen sind die Schwerpunkte unserer
theologischen Tradition. Wichtig ist es uns, mit den anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften die Gute
Nachricht zu verbreiten. Aus diesem Grund arbeiten wir in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, der
Evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen mit. Unsere Gemeinden haben einiges an
Besonderem zu bieten. Es geht dort meist persönlich und familiär zu. Man kennt sich und fühlt sich als eine große
Gemeindefamilie. An der Gestaltung der Gottesdienste wirkt oft eine ganze Reihe von Leuten mit. Die ehrenamtlich
Mitarbeitenden übernehmen Aufgaben im Chorgesang, bei der Instrumentalbegleitung, bringen sich mit Lesungen, Gebeten
und Informationen ein. Der Gemeindegesang berücksichtigt neben den klassischen Chorälen auch das erweckliche Liedgut,
Lob- und Anbetungslieder und moderne geistliche Songs. Aus der anglikanischen Tradition pflegen manche Gemeinden noch
das mehrstimmige gemeinsame Singen. Schwerpunkt fast aller Gottesdienste ist jedoch die Predigt. Aber auch hier
steht der Pastor oder die Pastorin nicht alleine: Die Bibelauslegung von Laien - Männern und Frauen - hat in unserer
Kirche einen hohen Stellenwert. Gemeindekreise, die sich meist unter der Woche treffen, spielen ebenfalls eine große
Rolle. Dazu gehören Kinder-, Jugend-, Senioren- sowie Frauengruppen, Chöre und Instrumentalisten, Bibelkreise und
Interessengemeinschaften. In einer richtigen Familie wird auch zusammen gefeiert: Gemeindefeste sind vielerorts fest
in das Jahresprogramm integriert. Da trifft sich Jung und Alt in den Gemeinderäumen, um miteinander zu singen, zu
spielen, zu beten, zu essen und zu trinken. So können persönliche Kontakte geknüpft und gestärkt werden.
Aktiver Glaube Die Evangelisch-methodistische Kirche hat sich von Anfang an für sozial schwächere Menschen eingesetzt. Aus ihrer
Mitte wurden Diakoniewerke gegründet, die in vielen Städten mit Krankenhäusern und Nachsorgekliniken Not lindern.
Trotz der wirtschaftlich schwierigen Bedingungen gehören heute noch Alten- und Pflegeheime, Sanatorien,
Jugendbegegnungsstätten und Freizeitheime zum Angebot, natürlich auch für Menschen außerhalb unserer Kirche.
Missionarischer Lebensstil und evangelistisches Engagement sind wichtige Merkmale der EmK. Beispiele hierfür geben
unter anderem die eigene Zeltmission, die Rundfunkmission, ein Buch- und Zeitschriftenverlag, das Theologische
Seminar und die Bibelschule. Die Weltmission wird in der EmK vor allem als internationale Zusammenarbeit verstanden.
Dazu gehören die Gebiete: Diakonie, Aus- und Weiterbildung sowie Verkündigung. Weltmission schließt auch den Einsatz
von ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland ein.
Der Beginn der methodistischen Arbeit in Stuttgart-Bad Cannstatt liegt über 130 Jahre zurück. Sie begann im
naheliegenden Kursaal. Bald darauf wurden die Christuskirche in der Daimlerstraße
Christuskirche in der Daimlerstraße 15 Vor dem Eingang
und nicht weit von ihr in der Mergentheimer Straße die Friedenskirche gebaut. Die beiden Nachbarschaftszweige des
Methodismus, die damals getrennt arbeiteten, vereingten sich 1968.Etwa um 1870 begann auch in Stuttgart-Münster
eine methodistische Arbeit. Sie wurde von Bad Cannstatt aus betrieben und betreut. Bis heute gehört die Gemeinde
Stuttgart-Münster zum Bezirk Stuttgart-Bad Cannstatt. Heute zählen sich ca. 330 Personen zum Bezirk Stuttgart-Bad
Cannstatt. Es sind keine großen Gemeinden, aber man kennt sich in ihnen und fühlt sich wohl.
Mittelpunkt des Gemeindelebens auf dem Bezirk ist der Gottesdienst. Jeden Sonntag
treffen wir uns in der Christuskirche, Daimlerstr. 17. Der zentrale Punkt der Gottesdienste sind die Predigten. Sie werden von Pastor Diederich Lüken
oder Pastor Markus Jung gehalten. Aber auch Gastpredi- ger und Laienprediger stehen auf der Kanzel. Lesungen, Chorgesang und das Orgelspiel begleiten die
Gottesdienste und werden in der Regel von Menschen gestaltet, die ihre freie Zeit dafür einsetzen.
Außerdem bieten wir der Öffentlichkeit jeden Monat in der Christuskirche, Mainstr. 69, Stuttgart-Münster einen besonderen
Gottesdienst an, den wir God@five nennen, da er um 17:00 Uhr beginnt. In diesem Gottesdienst erklingt christliche
Pop-Musik - wir singen oft begeisternd mit -; ein Anspiel führt dann in das Thema der Ansprache ein. Daraufhin kann der Pastor im Kreuzverhör zum Thema befragt werden. Ein Imbiss
schließt sich dem Gottesdienst an, dabei tauschen wir unsere Erfahrungen aus.
Neben God@five veranstalten wir in der gleichen Kirche, Mainstr. 69, Stuttgart-Münster zweimal im Jahr
noch einen anderen besonderen Gottes- dienst, den Frühstücksgottesdienst. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet wird kombiniert mit einer
zeitgemäßen Ansprache und moderner Musik.
Kinder sind uns wichtig, deshalb findet parallel zu den Gottesdiensten im Nebenraum die Kinderbetreuung statt. Dort
treffen sich Kleinkinder des Vorschulalters und ihre Eltern.
Für die Gemeindearbeit und für das Zusammenleben ist für uns wichtig, sich an bestimmten Leitlinien zu orientieren,
die ihre Grundlagen in den Überlieferungen und Aussagen der Bibel haben. Viele Generationen von Menschen, haben
bereits vor uns ihre Erfahrungen im Glauben an Gott gemacht, dafür gibt die Bibel ein Zeugnis ab. Unser Leitbild
orientiert sich deshalb maßgeblich an Aussagen der Heiligen Schrift.
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Wir leben von der Verbindung mit Jesus Christus Leitverse Gottes Liebe zu uns hat sich darin gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er
uns das neue Leben schenken. (1. Johannes 4,9) Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott
geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere
Schuld. (1. Johannes 4,10) Auslegung In unserer Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) leben Christen, die aufgrund einer persönlichen
Erfahrung mit Jesus Christus vertrauensvoll ihr Leben mit ihm führen wollen. Dabei begegnet Jesus Christus den
Einzelnen auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Viele dieser Begegnungen ereignen sich in der Beschäftigung mit
der Bibel, dem Gebet, der Teilnahme an gottesdienstlichen Veranstaltungen und der Gemeinschaft mit anderen
Christen. Wir glauben daran, dass Gott uns durch seinen Sohn Jesus Christus befreit (Kreuz) und erneuert
(Auferstehung). Jesus Christus gibt uns entscheidende Impulse für unser Leben. Wir wissen, dass wir ohne ihn
nichts tun können und wollen dementsprechend mit ihm in ständiger Verbindung bleiben.
Wir betrachten die Bibel als Grundlage für unseren Glauben und unser Le- ben Leitverse Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen,
Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. (Kolosser 3,16) So kommt der Glaube aus
der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. (Römer 10,17)
Wir sind füreinander und für andere da Leitverse Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist,
Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch
jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst
aufbaut in der Liebe. (Epheser 4, 15.16) Jesus sagt: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen,
das tut ihnen auch! (Matthäus 7, 12a) Auslegung
Für unsere Gemeinde ist Jesus Christus wie im Bild vom Körper unser Kopf, der an alle Organe und Glieder
entscheidende Impuls gibt. Er zeigt uns, dass wir einander brauchen und ergänzen. Wir pflegen ein persönliches
Verhältnis zueinander und sind offen für andere. Eine familiäre Atmosphäre soll dafür sorgen, dass niemand
übersehen wird. Wir achten auf die Bedürfnisse und Nöte der Einzelnen und versuchen fürbittend, begleitend und
tatkräftig zu helfen. Gleichermaßen wollen wir uns auch Menschen im Umfeld unserer Gemeinde zuwenden und, wo nötig
und möglich, Hilfe anbieten.
Wir achten die persönlichen Bedürfnisse und fördern das gemeinschaftliche
Zusammenleben Leitverse Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22, 39) Liebt einander mit von Herzen als Brüder
und Schwestern, und ehrt Euch gegenseitig in zuvorkommender Weise. Soweit es möglich ist und auf euch ankommt,
lebt mit allen in Frieden. (Römer 12, 10.18) Auslegung
Wir bieten eine geistliche und menschliche Heimat. Hier kann Warmherzigkeit, Orientierung und Lebenshilfe erwartet
werden. Wir achten persönliche Interessen. Aussergemeindlichen Kontakte und Freundschaften sind uns wichtig.
Interessierte wollen wir nach Bereitschaft in unser Gemeindeleben einbeziehen. Unsere Gruppenangebote orientieren
sich an Alter und Interesse. Dabei pflegen wir eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung und Anerkennung.
Darüber hinaus soll bei Festen und zwanglosen Treffen das Gemeinschaftsgefühl erlebt, das Kennenlernen gefördert
und der Zusammenhalt gestärkt werden.
Wir bieten die Möglichkeit zu verantwortlicher Mitarbeit Leitverse Es gibt verschiedene Gaben, doch ein und derselbe Geist teilt sie zu. Es gibt verschiedene Dienste, doch ein
und derselbe Herr macht dazu fähig. Es gibt verschiedene Wunderkräfte, doch ein und derselbe Gott schenkt sie - er,
der alles in allen wirkt. Doch an jedem und jeder in der Gemeinde zeigt der Heilige Geist seine Wirkung in der
Weise und mit dem Ziel, dass alle etwas davon haben. (1.Korinther 12,4-7) Auslegung
Unsere Gemeinde legt viel Wert auf die verantwortliche Mitarbeit von Laien. Die Gemeindeleitung wird im Team aus
Haupt- und Ehrenamtlichen wahrgenommen. Wir möchten, dass unsere Entscheidungen durchschaubar und nachvollziehbar
sind. Darum können sich viele an ihnen beteiligen. Auch die Verantwortung für die Leitung von Gruppen und
speziellen Aufgabengebieten liegt in den Händen von Laien. Als Organisationsform hat sich schon bei unserem
Kirchenvater John Wesley die Aufteilung der Gemeinde in überschaubare Kleingruppen bewährt. Kennzeichnend für
unsere Kirche ist die Freiwilligkeit. Alle, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind, können sich frei
entscheiden, ob sie zu unserer Gemeinde und damit auch zu unserer weltweiten Kirche (United Methodist
Church - UMC) gehören wollen. Die verbindliche Teilnahme am Gemeindeleben bestätigen wir durch die Aufnahme in
die Kirchengliedschaft.
Unsere gottesdienstlichen Veranstaltungen sind lebendig und besinnlich Leitverse Petrus antwortete ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur
Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Sie hielten an der Lehre der
Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten. (Apostelgeschichte 2,38.42)
Brüder und Schwestern, weil Gott soviel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer
ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er
Freude hat. Das ist für euch der "vernunftgemäße" Gottesdienst. (Römer 12,1) Auslegung
Die Gottesdienste unserer Gemeinde sollen geistige und geistliche Kraftquelle für den Alltag sein. Darum achten
wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ruhe und Bewegung, Zuhören und Mitmachen. Am Gottesdienst können sich
viele beteiligen. Insbesondere die Kinder empfinden wir als belebende Bereicherung. Musikalisch gefällt uns ein
breites Spektrum von Tradition und Moderne. In regelmäßigen Abständen feiern wir das offene Abendmahl. Das heißt:
Alle - unabhängig von Alter und Konfession - sind herzlich eingeladen. Entscheidend ist einzig ihr Bedürfnis nach
einem versöhnten Verhältnis mit Gott und den Mitmenschen. In der Regel werden bei uns Kinder getauft, weil darin
am besten zum Ausdruck kommt, dass Gott sich uns zuerst in Liebe und Gnade zuwendet. Darauf soll der mündig
gewordene Getaufte mit dem eigenen Glauben antworten. Kindersegnung und Erwachsenentaufe (Glaubenstaufe) sind
möglich
Wir übernehmen Verantwortung für Gottes Schöpfung und stellen uns den gesellschaftlichen
Herausforderungen unserer Lebenswelt Leitverse Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: "Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und
nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der
Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an. (1. Mose 1,28)
Suchet der Stadt Bestes, ... und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl.
(Jeremia 29,7) Auslegung
Als Gemeinde ist uns die Verantwortung für Gottes Schöpfung wichtig. Weil wir den nachfolgenden Generationen eine
lebenswerte Welt hinterlassen wollen, setzen wir uns für die ökologischen Belange unserer Umwelt ein. Im Rahmen
unserer Möglichkeiten nehmen wir zu den sozialen, ökonomischen und politischen Problemen unserer Lebenswelt
Stellung und antworten darauf. Für unsere Überzeugungen sind wir bereit, die Konsequenzen zu tragen.
Wir sind missionarisch und ökumenisch engagiert Leitverse Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. (1.Timotheus 2,4 )
Jesus bittet seinen Vater im hohepriesterlichen Gebet: Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie
auch in die Welt. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben
werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein,
damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. (Johannes 17, 18.20.21) Auslegung
Als Gemeinde möchten wir Gottes Liebe und Versöhnung in Jesus Christus weitergeben - durch Worte und Taten. Unter
Mission verstehen wir den Glauben, der durch die Liebe tätig ist. D.h. wir sind in unserem eigenen Lebensumfeld
aktiv. Dabei wollen wir auf Menschen zugehen und sie zu uns einladen. Deshalb bieten wir kulturelle und andere
Veranstaltungen an. Damit sind wir in der Öffentlichkeit präsent und schaffen Kontaktmöglichkeiten. Darüber
hinaus unterstützen wir uns verbundene Kirchen in der Welt. Die Evangelisch-methodistische Kirche gehört zum
Ökumenischen Rat der Kirchen, sowie zur Vereinigung evangelischer Freikirchen. Unsere EmK-Gemeinde ist Mitglied
der Deutschen Evangelischen Allianz. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass uns die Einheit der Christen am Herzen
liegt und wir Kirchen verstärkt mit einer Stimme sprechen müssen.
(Text: EmK, Sindelfingen)
Theologe und Musikwissenschaftler Diederich Lüken stammt aus Veenhusen in Ostfriestand. Seine Studien der
Musikwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Theologie verfolgte er zuerst in Münster/Westfalen, später in
Marburg, Reutlingen und Tübingen.
Diederich Lüken Pastor der Gemeinde
Seit 1977 ist Diederich Lüken Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in verschiedenen Städten und Gemeinden
Deutschlands. Nach Süddeutschland kehrte er im Jahre 1994 zurück; zuerst als Mitarbeiter bei Radio M, später dann als
Pastor der Gemeinde in Bad Cannstatt. Zudem arbeitet Diederich Lüken als Autor mit dem Vertag Edition Anker
zusammen; demnächst werden insgesamt sechs Veröffentlichungen von ihm vorliegen. Nach jahrelanger Mitarbeit als
Texter ist er inzwischen Chefredakteur der Zeitschrift "für heute".
Diederich Lüken engagiert sich ausserdem
für die Musik: Als Musikwiss- enschaftler ist er u.a. Verfasser mehrerer CD-Booklets sowie nebenberuflich als Sänger
jiddischer Folktore tätig. Bereits seit Jahren ist er überdies freier Mitarbeiter bei
Deutschlandfunk/DeutschlandRadio und Deutscher Welle und erstellt Sendungen im Bereich Religion und Gesellschaft.
Als Moderator und Rezitator wirkt Diederich Lüken seit 1994, unter anderem in Hospitalkirche und der
Christuskirche in Stuttgart. Sein Anliegen ist, eine Brücke zu schlagen von den musikalischen Ereignissen zum Hörer.
Dabei interessiert er sich besonders für den inneren Zusammenhang zwischen Musik und Dichtung.
(Text: m'ars star artist management, Fellbach)
Jemand hat einmal gesagt: "Man kommt nicht als Christ zur
Welt, aber man kann Christ werden!" Eine Antwort auf diese wichtige Frage, nach der viele Menschen
suchen, gibt uns eine multimediale Reise, die CINA erstellt hat. Wer ist aber CINA?
CINA ist eine Christliche InterNet-Arbeitsgemeinschaft e.V., die 1996
von damals elf Organisationen gegründet wurde. Mit ihrem Auftrag "Mission und Service rund um das Internet" bietet
CINA eine einzigartige Basis für Christen, um über das rasant wachsende Medium "Internet" Menschen mit dem Evangelium zu
erreichen. CINA lädt alle dazu ein, an der Realisierung dieses Zieles mitzuarbeiten.